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Nach Krise: Asien wird zum Hauptschauplatz der Automobilindustrie

 
 
Die schwere Branchenkrise wird die Automobilindustrie nachhaltig verändern. "Das gesamte Wachstum in den nächsten Jahren kommt aus Asien, vor allem aus China und Indien", sagte Bernd Bohr, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik der Robert Bosch GmbH, am Mittwoch im Interview mit Dow Jones Newswires.

Dass Bohr mit seiner Meinung nicht alleine da steht, zeigt die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt: Viele krisengeplagte Hersteller und Zulieferer deuteten auf der größten Automobilmesse der Welt an, dass sich künftiges Wachstum vor allem in Asien abspielen wird.

Die bisherigen Wachstumstreiber Europa, Nordamerika und Japan werden nach Meinung von Bohr dagegen in den kommenden Jahren nahezu stagnieren. Diese Tendenz werde durch die Krise noch verschärft.

Der Manager des weltgrößten Automobilzulieferers ist nicht die einzige Spitzenkraft deutscher Automobilunternehmen, die in den vergangenen Tagen auf der IAA in diese Kerbe schlug: Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, hatte am Dienstag beispielsweise erklärt, dass sich der Markt für Premiumautos bis 2011 zwar wieder auf das Vorkrisenniveau erholen könnte. "Allerdings wird die Struktur dann anders sein", sagte er mit Blick auf das zunehmende Gewicht von (asiatischen) Wachstumsmärkten. weiterlesen >>
(16.09.2009)

 
 

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