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Nun auch Chrysler: Verträge mit Magna kommen auf den Prüfstand

 
 
Auch der US-Automobilhersteller Chrysler will die Verträge mit dem Automobilzulieferer Magna überprüfen. "Wir werden die Verträge prüfen und entsprechend handeln", sagte Chrysler-CEO Sergio Marchionne am Mittwoch auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt.

Nach der Übernahme der Adam Opel GmbH durch ein Konsortium um Magna werde Chrysler weiter Autoteile von dem österreichisch-kanadischen Zulieferer beziehen. Dies werde aber nur erfolgen, solange Magna geschützte Informationen nachweislich sichere.

Zuvor hatten bereits andere Automobilhersteller angekündigt, ihr Verhältnis zu Magna überdenken zu wollen. So hatte die BMW AG jüngst mitgeteilt, bei ihrem Zulieferer Magna nach der Opel-Übernahme mögliche Interessenkonflikte zu sehen und die Beziehung zu dem Geschäftspartner überdenken zu wollen. BMW müsse darüber nachdenken, welche Technologien der Konzern in die Hände eines Konkurrenten gebe, hatte BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner gesagt.

Die Volkswagen AG hatte zuletzt ebenfalls Sorgen über den geplanten Einstieg von Magna in das Geschäft als Autohersteller geäußert. Der Zulieferer hatte stets versucht, diese Bedenken zu zerstreuen. So will Magna "Firewalls" implementieren, um die Unabhängigkeit von Opel und dem Zuliefer-Geschäft sicherzustellen und einen Technologietransfer zu verhindern.
(16.09.2009)

 
 

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