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Hamburger Bürgerschaft lässt Hapag-Lloyd nicht hängen

 
 
Die Hamburger Bürgerschaft hat der in finanziellen Schwierigkeiten befindlichen Hapag-Lloyd AG weitere Unterstützung zugesichert. Das Gremium habe am Mittwochabend dem Rettungskonzept für die Reederei einstimmig zugestimmt, sagte ein Sprecher der Finanzbehörde Dow Jones Newswires am Donnerstag auf Anfrage. Das Rettungskonzept bestehe aus der direkten finanziellen Unterstützung der Reederei und der Unterstützung des Antrags auf staatliche Bürgschaften über 1,2 Milliarden Euro.

Die Reederei will bei Banken eine Kreditlinie von 1,2 Milliarden Euro beantragen. Diese könne zu 90 Prozent durch Staatsbürgschaften abgesichert werden, sagte der Sprecher weiter. Hamburg müsse als Standort des Unternehmens 50 Prozent dieser staatlichen Bürgschaften sicherstellen. Aus diesem Grund käme eine Bürgschaft von bis zu 540 Millionen Euro auf die Stadt zu. Dazu habe das politische Gremium sein Einverständnis erklärt.

Wenn die Bundesregierung die Staatsbürgschaften bewilligt, muss in Hamburg die Bürgschafts- und Kreditkommission als fachliches Gremium nach weiteren Angaben des Sprechers über diesen Bürgschaftsanteil entscheiden.
(17.09.2009)

 
 

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