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Bayer CropScience will Biotech- und Saatgut-Geschäft mit Milliardeninvestition antreiben

 
 
Bayer CropScience will die Aktivitäten ihrer wachstumsträchtigen Sparte BioScience ausweiten. So sollen bis 2018 rund 3,5 Milliarden Euro in Forschung und Infrastruktur des Geschäfts mit Saatgut und Pflanzenmerkmalen investiert werden, teilte der zur Leverkusener Bayer AG gehörende Teilkonzern am Donnerstag mit. Von 2003 bis 2008 beliefen sich die Investitionen auf über 1 Milliarden Euro.

Mögliche Zukäufe seien dabei nicht enthalten, sagte der Vorstandsvorsitzende Friedrich Berschauer auf der Jahrespressekonferenz in Monheim. Man sei auch künftig offen für Akquisitionen. Aktuell übernimmt BioScience das US-Biotechunternehmen Athenix, das sich auf grüne Gentechnik-Forschung spezialisiert hat.

Der Umsatz von BioScience soll bis 2018 auf rund 1,4 Milliarden Euro mehr als verdreifacht werden. Wachstumstreiber seien die Einführung neuer Sorten, die regionale Expansion, die Ausschöpfung des Potenzial von Pflanzeneigenschaften durch Auslizensierungen und der Ausbau des Portfolios auf andere Kulturen. Bislang konzentriert sich BioScience auf Baumwolle, Raps, Reis, Sojabohnen und Mais.

Im Zeitraum 2008 bis 2016 plant BioScience die Markteinführung von 14 neuen Saatgutsorten mit innovativen Planzeneigenschaften in diesen Kulturen mit einem Spitzenumsatzpotenzial von über 500 Millionen Euro. weiterlesen >>
(17.09.2009)

 
 

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