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Sparprogramm "Climb 2011": Lufthansa macht mit kleinen Fliegern kurzen Prozess

 
 
Die Deutsche Lufthansa AG will sich im Rahmen ihres Sparprogramms "Climb 2011" schneller als ursprünglich geplant von ihren kleinen Maschinen trennen. "Wir wollen die direkten Dienste so schnell wie möglich in die Profitabilität führen. Dazu ist eine umfassende Restrukturierung und Sanierung dieses Segmentes erforderlich", sagte Lufthansa-Passage-Vorstand Christoph Franz der Mitarbeiterzeitschrift "Lufthanseat".

Aus diesem Grund sollen die zu Jahresanfang noch etwa 45 Flugzeuge dieser Größe bei Lufthansa CityLine und Eurowings ausgemustert werden. Die Airline begründet diesen Schritt mit dem steigenden Wettbewerbsdruck durch Low-Cost-Carrier. Die direkten Dienste der Lufthansa Passage würden vor allem auf dezentralen Strecken häufig in direktem Wettbewerb zu Billiganbietern stehen.

Bei den Direktdiensten, die auch von den Lufthansa-Regionalpartnern betrieben würden, zeige sich am deutlichsten, dass die Stückkosten im Kontinentalverkehr zu hoch seien, um wirtschaftlich mit Flugzeugen mit 50- bis 70-Sitzen zu operieren, heißt es weiter.

Lufthansa hält in diesem Segment die Rückkehr zur Wettbewerbsfähigkeit nur durch das Senken der Stückkosten und der Verbesserung der Strukturen für möglich. Dies soll durch den Einsatz größerer Flugzeuge, die Optimierung von Standorten oder die Erhöhung der Produktivität erreicht werden. weiterlesen >>
(18.09.2009)

 
 

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