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BASF setzt bei XSB-Latex-Produktion auf weniger Standorte

 
 
Der Chemiekonzern BASF SE wird die Produktion von XSB-Latex an seinen Standorten im spanischen Guturribay, in Kaipiainen (Finnland) und in Ribecourt in Frankreich bis Mitte 2010 schließen. Die XSB-Gesamtkapazität des Unternehmens in Europa werde durch die Maßnahmen um 310.000 Tonnen (40%) sinken, teilte der Ludwigshafener DAX-Konzern am Montag weiter mit. Hintergrund seien Überkapazitäten am europäischen Markt, die das Geschäft wenig rentabel machten, hieß es. Für die betroffenen 40 Mitarbeiter sollen Sozialpläne erstellt werden.

In den restlichen XSB-Anlagen in Europa in Hamina (Finnland), am Stammsitz in Ludwigshafen und im österreichischen Pischelsdorf soll die Produktion konsolidiert werden, um die Kapazitätsausnutzung zu steigern und gleichzeitig die Kostenstruktur zu verbessern, hieß es. Mit der Konzentration der Produktion an diesen drei Standorten sei BASF gut positioniert, um die Nachfrage in ganz Europa zu befriedigen, erklärte das Unternehmen.

Die Latex-XSB-Produktion hat BASF in dem nach der Übernahme von Ciba neu geschaffenen Unternehmensbereich Paper Chemicals gebündelt. Der Bereich soll gründlich restrukturiert werden. "Mit diesen Maßnahmen unternehmen wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur dringend erforderlichen Umstrukturierung des Bereichs Paper Chemicals", erklärte Bereichsleiter Fred Baumgartner. XSB sind Bindemittel, die in der Papierstreicherei verwendet werden.
(23.11.2009)

 
 

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