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Werkschließung in Clairoix: Continental beendet Verhandlungen mit Gewerkschaften

 
 
Die Continental AG hat die Verhandlungen mit Gewerkschaften über die Schließung ihres französischen Reifenwerks in Clairoix nach über acht Monaten formal beendet. Der Sozialplan für die 1.120 Mitarbeiter werde nun voraussichtlich Anfang 2010 in Kraft treten, teilte Continental France am Dienstag mit.

Er beinhalte eine große Anzahl von Maßnahmen, die mit den Gewerkschaften verhandelt und vom zentralen Betriebsrat von Continental France wie vom Betriebsrat des Werkes in Clairoix bestätigt wurden, hieß es weiter. Die Mitarbeiter würden von Continental aktiv dabei unterstützt, eine neue Tätigkeit zu finden.

Die Gespräche mit den französischen Gewerkschaften hatten am 11. März begonnen. Zunächst hätten sie sich schwierig gestaltet, teilte Conti weiter mit. Letztlich hätten sich aber alle Parteien im Sinne der betroffenen Mitarbeiter auf faire finanzielle und soziale Maßnahmen verständigen können.

Seit dem Ende des ersten Halbjahres 2008 und als Folge des dramatischen Einbruchs des Erstausrüstungs- und Ersatzgeschäftes für Pkw-Reifen in Europa, hat Continental eigenen Angaben zufolge mit Überkapazitäten zu kämpfen. Zu den Maßnahmen zur Reduzierung dieser Überkapazitäten zählt unter anderem die Schließung des Werkes in Clairoix. Dort wurden jährlich maximal acht Millionen Pkw-Reifen produziert.
(27.11.2009)

 
 

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