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Schließung des Pfleiderer-Werks in Gschwend eine Option

 
 
Der Holzverarbeiter Pfleiderer sieht die Schließung seines Werks im baden-württembergischen Gschwend als eine von drei Optionen für den Standort. Im nächsten Jahr soll eine Entscheidung über den Standort für Rohspanplatten getroffen werden, wie aus einer Präsentation des Unternehmens auf dessen Internetseite hervorgeht. "Es gibt einen Vorstandsbeschluss, wonach im Laufe des nächsten Jahres über Gschwend entschieden wird", sagte ein Pfleiderer-Sprecher am Montag auf Anfrage von Dow Jones Newswires.

Als Optionen nennt die Pfleiderer AG für Gschwend neben der kompletten Schließung des Werks auch die Umwandlung in einen Produktionsstandort für Holzpellets sowie die Wiederaufnahme der Produktion, sobald der Markt anzieht. Derzeit ist das Werk Gschwend stillgelegt. Der MDAX-Konzern sieht den baden-württembergischen Standort als "kleinstes und ineffizientestes Werk" an, wie er im Drittquartalsbericht schreibt.

Gerade ineffiziente Kapazitäten will das Unternehmen zurückfahren. Um wieder "gesunde Margen" zu erreichen, sei die Trennung von "ineffizienten Kapazitäten" sogar bedeutender als eine wachsende Nachfrage, heißt es in der Unternehmenspräsentation. Rund 250 Mitarbeiter sind derzeit am Standort Gschwend in Kurzarbeit, sagte der Sprecher.

Der Neumarkter Holzverarbeiter will im laufenden Jahr noch stärker als bislang geplant gegen die Krise ansparen. Zur Vorlage der Drittquartalszahlen am 24. November hatte Pfleiderer mitgeteilt, das Unternehmen werde sein Einsparziel von 80 Millionen Euro übertreffen. weiterlesen >>
(01.12.2009)

 
 

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