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Tauziehen um E-ON-Kraftwerksbau in Datteln geht in die nächste Runde

 
 
Das Tauziehen um das milliardenschwere Bauprojekt des Energiekonzerns E.ON in Datteln geht in eine neue Runde. Nach einer Entscheidung der Bezirksregierung Münster wurde der bestehende Baustopp für Teile der Baustelle wieder aufgehoben. Der Weiterbau wesentlicher Anlagenteile des geplanten Monoblock-Steinkohlekraftwerks liegt jedoch weiterhin auf Eis.

Die Bezirksregierung habe den Anträgen auf Sofortvollzug bislang ausgesetzter Teilgenehmigungen in großem Umfang stattgegeben, teilte die zuständige E.ON Kraftwerke GmbH am Dienstag mit. Im Zuge des Gerichtsstreits waren die Erlaubnisse für die vierte und fünfte Baustufe zuvor ausgesetzt worden, was nun durch die Anordnung sofortiger Vollziehung zum Teil revidiert wurde. Damit könnten die Bauarbeiten wieder ausgeweitet werden, erklärte E.ON.

Dirk Teßmer, der den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als Rechtsanwalt in der Sache vertritt, widersprach der Darstellung der Düsseldorfer E.ON AG. "Ich sehe das genau andersherum", sagte der Jurist zu Dow Jones Newswires hinsichtlich der Unternehmensaussage, dass dem Antrag in "großem Umfang" stattgegeben wurde.

Teßmer verwies darauf, dass wesentliche Anlagenteile wie die Lager für Ammoniak und Kohle nicht Bestandteil der neuerlichen Genehmigungen seien. Vielmehr sei der Weiterbau von Anlagenteilen erlaubt worden, die bereits von den ersten Teilgenehmigungen betroffen waren und wegen Planungsänderungen erneut beantragt worden waren. weiterlesen >>
(01.12.2009)

 
 

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