Unter Verdacht: E.ON Ruhrgas soll Transportkapazitäten im Ferngasnetz verknappt haben | ||
|
Das Augenmerk richte sich auf die Gastransportkapazitäten und die langfristigen Lieferverträge mit Kunden, sagte der Sprecher. Für E.ON Ruhrgas seien solche Langfristverträge erforderlich, um entsprechende langfristige Bezugskontrakte, wie sie z.B. mit Gaslieferanten wie der russischen Gazprom bestünden, erfüllen zu können. Die EU schaue sich vor allem die Transportkapazitäten an den grenzüberschreitenden Schnittstellen zu anderen Gasnetzen an, sagte er. Kroes bestätigte mit ihrer Aussage einen Bericht der "Financial Times Deutschland" aus der vergangenen Woche. Unter Berufung auf Branchenkreise hatte das Blatt berichtet, dass E.ON Ruhrgas Transportkapazitäten im Ferngasnetz verknappt und damit Wettbewerber behindert haben soll. Beide Seiten verhandelten über einen Kompromiss, so die Zeitung. Zuvor am Donnerstag war bekannt geworden, dass die EU-Kommission eine Untersuchung wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung durch den französischen Energieriesen GDF Suez eingestellt hat. Der Konzern habe zugesagt, die Präsenz am Markt für Gaseinfuhren deutlich zu reduzieren. Das Pariser Unternehmen ist nach eigener Aussage zufrieden mit der Beilegung des Streits. weiterlesen >> (03.12.2009)
|
||
|
|
||
| << | Siemens hält vorerst an seiner Hörgerätesparte fest | Börse Warschau könnte mit Wiener Börse partnern | >> |















