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Optionsbörse CBOE liebäugelt mit Börsengang

 
 
Die Optionsbörse Chicago Board Options Exchange (CBOE) zieht einen Börsengang (Initial Public Offering/IPO) in Betracht. Dieser könnte bis Mai 2010 stattfinden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die Börse würde nach Beilegung eines Rechtsstreits mit 5 Milliarden US-Dollar bewertet, hieß es weiter.

Die CBOE ist die größte US-Optionsbörse gemessen am Handelsvolumen und eine der letzten Börsen, bei denen die Mitglieder die Anteilseigner sind. Das Board des CBOE wolle das weitere Vorgehen auf einer Sitzung am 10. Dezember erörtern, hieß es ferner.

Die CBOE hatte am späten Montag dieser Woche angekündigt, 4,2 Milliarden US-Dollar zu zahlen, um mehrere Rechtsstreitigkeiten in einem vierjährigen Verfahren im Zusammenhang mit Eigentumsrechten beizulegen. Diese Beilegung ermöglicht es der CBOE nun, die Eigentümerstruktur zu ändern und einen Börsengang oder eine Fusion anzustreben.
(03.12.2009)

 
 

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