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Siemens hält vorerst an seiner Hörgerätesparte fest

 
 
Die Siemens AG hat derzeit keine konkreten Absichten, sich von ihrer Hörgerätesparte zu trennen. Zwei mit der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch vertraute Personen sagten Dow Jones Newswires, das Management des Münchner DAX-Konzerns habe sich entsprechend geäußert, als es auf die jüngsten Marktspekulationen zu einem möglichen Verkauf der Siemens Audiologischen Technik (SAT) angesprochen wurde.

Beide Quellen schlossen dabei nicht aus, dass sich die Unternehmensführung derzeit Gedanken über eine spätere Trennung von SAT mache. Siemens will sich künftig verstärkt auf ihre drei Segmente Industrie, Energie und Medizintechnik konzentrieren und dabei weniger auf das Geschäft mit Endkunden setzen, zu dem die Hörgeräte zählen. Nach der Trennung von mehreren Endkundenbereichen sind im Siemens-Kerngeschäft nur noch Osram und die Hörgerätesparte verblieben. Ein Siemens-Sprecher wollte sich auf Anfrage nicht zum Sachverhalt äußern.

Medizintechnik-Vorstand Hermann Requardt hatte Anfang November im Gespräch mit Dow Jones Newswires betont, Hörgeräte seien ein hochprofitables Geschäft, jeder verkaufte MP3-Player weltweit verschaffe Siemens neue Kunden in 30 Jahren. Zu einem möglichen Verkauf oder Börsengang der Hörgeräteakustik, über den in Medienberichten spekuliert wurde, wollte sich Requardt damals allerdings nicht äußern.
(03.12.2009)

 
 

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