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BMW führt Feldversuch mit Wasserstoffantrieb nicht fort

 
 
Der Automobilhersteller BMW wird seinen Feldversuch mit Wasserstoff betriebenen Luxuslimousinen nicht weiterführen. "Es wird vorerst keine neue Wasserstoff-Testflotte geben", sagt BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger dem "Handelsblatt" (HB - Montagausgabe). Beim Premiumhersteller BMW seien die Zweifel am umweltfreundlichen Antriebskonzept gewachsen, berichtet das "HB" weiter.

An der Wasserstoff-Technik arbeitet die deutsche Industrie seit Jahren in der Hoffnung, das umweltbelastende Benzin ersetzen zu können. Während Daimler laut "HB" Wasserstoff mit Brennstoffzellen in Strom umwandelt, verbrennt BMW das Gas in herkömmlichen Motoren. Mehr als Testflotten und eine Hand voll Tankstellen seien dabei aber bislang nicht entstanden, heißt es in dem Bericht weiter.

Ungeachtet der Skepsis bei BMW halte Daimler an ihrer Brennstoffzellentechnik fest. "Das ist gut für die Umwelt und die Menschen. Genau darum wollen wir die Technologie so schnell wie möglich zur Marktreife bringen", zitiert die Zeitung Daimler-CEO Dieter Zetsche.
(07.12.2009)

 
 

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