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Bayer bringt "Visanne" im zweiten Quartal 2010 auf den europäischen Markt

 
 
Bayer Schering Pharma hat für das neue Präparat "Visanne" zur Behandlung der Endometriose den dezentralen Teil des Zulassungsverfahrens für die europaweite Zulassung erfolgreich abgeschlossen. Wie die zum Bayer-Konzern gehörende Bayer Schering Pharma AG am Montag mitteilte, erfolgt die Markteinführung in Europa ab dem zweiten Quartal 2010.

Bayer rechnet bei "Visanne" mit einem weltweiten Spitzenumsatz von bis zu 250 Millionen Euro im Jahr, wie eine Sprecherin von Bayer Schering Pharma am Montag auf Anfrage erklärte. Zu den Ländern, die das Medikament ab April nächsten Jahres als eines der ersten einführen sollen, gehöre nach den bisherigen Planungen auch Deutschland, sagte die Sprecherin ferner.

Als Referenzland beim dezentralen Prozess für die europaweite Zulassung fungierten die Niederlande. Über die zentrale Zulassung entscheiden laut Sprecherin nun die EU-Mitgliedsländer.

Das Medikament wurde den weiteren Angaben zufolge speziell zur Behandlung der Endometriose - einer chronischen gynäkologischen Erkrankung - entwickelt. Klinischen Studien zeigten, dass "Visanne" sehr effektiv durch Endometriose ausgelöste Schmerzen lindere.
(07.12.2009)

 
 

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