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Deutsche Post legt ADR-Programm auf

 
 
Die Deutsche Post AG will Investoren aus den USA die Beteiligung am Unternehmen erleichtern und hat ein American Depositary Receipt (ADR)-Programm aufgelegt. "Der beträchtliche Anteil unserer Aktien in US-Besitz zeugt bereits heute vom großen Interesse amerikanischer Investoren", sagte der Post-Finanzvorstand Larry Rosen am Montag.

Mit dem ADR-Programm will die Post ihre Beziehungen zu den Anteilseignern in den Vereinigten Staaten verbessern und noch mehr US-Investoren die Möglichkeit bieten, sich am Unternehmen und seiner künftigen Entwicklung zu beteiligen.

ADRs sind Hinterlegungsscheine, die es Investoren ermöglichen, durch US-Namenspapiere indirekt Aktien an der Deutschen Post zu halten. Unter dem Symbol DPSGY werden die ADRs ab sofort in den USA auf dem Over-the-Counter-Markt (OTC) gehandelt. Dabei verbrieft jedes ADR eine Aktie des Bonner DAX-Konzerns.

Durch den Kauf von ADRs erwerben US-Investoren gleichzeitig in den USA OTC-handelbare Zertifikate. ADRs werden in US-Dollar gehandelt, Dividendenzahlungen an ADR-Holders erfolgen ebenfalls in US-Dollar. Als Depotbank für die ADRs wird den weiteren Angaben zufolge The Bank of New York Mellon fungieren.
(07.12.2009)

 
 

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