EADS und SGL Group sprechen über Werk in Lemwerder | ||
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Was dies für die EADS-Mitarbeiter vor Ort bedeutet, vermag der Betriebsrat des EADS-Werkes derzeit nicht zu prognostizieren. EADS ist eigenen Angaben zufolge für ihren Standort in Lemwerder auf der Suche nach einer langfristigen Zukunftsperspektive. Wie diese aussehen wird und warum Veränderungen überhaupt geplant sind, sagte EADS-Sprecher Alexander Reinhardt am Freitag Dow Jones Newswires nicht. Der Betriebsrat der EADS-Tochter in Lemwerder, die unter ASL Aircraft Services firmiert, kann dieses Ansinnen des Mutterkonzerns nicht verstehen. Das Unternehmen sei profitabel, sagte Arbeitnehmervertreter Ulf Timmermann. Gegenwärtig seien inklusive Leiharbeiter 370 Menschen in Lemwerder beschäftigt. Diese Mitarbeiter hätten Angst um ihre Arbeitsplätze. Es sei nämlich nicht klar, ob SGL sich nur für Grund, Boden und Produktionshallen oder auch für die Mitarbeiter interessiere, wenn EADS diesen Standort aufgeben wolle. Nach Einschätzung des Betriebsrat bevorzugen die ASL-Mitarbeiter im Falle einer Standortschließung den Verbleib im Konzern. Für die Fertigung von Rotorblättern seien die EADS-Beschäftigten einfach überqualifiziert, sagte Timmermann. Sie seien ausgebildet für die Flugzeugteilefertigung und -wartung. weiterlesen >> (06.12.2009)
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