Abu Dhabi MAR will bei U-Boot-Hersteller HDW einsteigen | ||
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Die ThyssenKrupp AG war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. "Im Zuge der Due Diligence von Blohm+Voss haben wir auch über eine Beteiligung an HDW gesprochen", sagte ein Sprecher von Abu Dhabi MAR dem Handelsblatt. Zu Details habe er sich allerdings bedeckt gehalten, hieß es. Der DAX-Konzern sei offen für die Avancen der Araber, sagten die Informanten dem Blatt. Zunächst wolle ThyssenKrupp aber abwarten, wie die Zusammenarbeit bei den Überwasserschiffen anlaufe, schreibt die Zeitung weiter. Anders als bei den Überwasserschiffen wolle ThyssenKrupp bei den U-Booten den Angaben zufolge die alleinige Führung behalten, um vor allem mögliche Bedenken der Bundesregierung schon im Vorfeld zu entkräften. Die Beteiligung liege daher knapp unter 25%. Ein Mitspracherecht habe Abu Dhabi nicht, schreibt die Zeitung. Die Bundesregierung könnte den Einstieg eines ausländischen Investors in das Rüstüngsunternehmen HDW aus Gründen der nationalen Sicherheit untersagen, hieß es in dem Artikel. (06.12.2009)
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