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C-Klasse-Produktionsverlagerung hat auch Folgen für Zulieferer

 
 
Schlechte Nachrichten für die Zulieferer von Daimler: Als Entschädigung für den Abzug der C-Klasse-Produktion aus Sindelfingen will der Automobilkonzern bislang großteils fremdvergebene Aufgaben wieder zurückholen, um die eigenen Mitarbeiter auszulasten, wie der Betriebsrat am Donnerstag in Sindelfingen bei Stuttgart mitteilte.

Die rund 1.800 Beschäftigten, die nach dem Abzug der C-Klasse-Fertigung ohne Arbeit dastünden, sollen ab 2014 die gepanzerte Version des Geländewagens G-Klasse bauen, wie der Betriebsrat erklärte. Bislang macht das der österreichische Zulieferer Magna.

Darüber hinaus sollen die Sindelfinger zusätzliche Werkzeuge und sämtliche Sitze für die im Stammwerk gebauten Modelle herstellen, die zum Teil bisher Johnson Controls fertigt. Management und Betriebsrat seien zudem auf der Suche nach weiteren Projekten, die wieder zurückgeholt werden sollen.

Daimler hatte Anfang Dezember ungeachtet des heftigen Protestes der Belegschaft beschlossen, sein absatzstärkstes Modell künftig nicht mehr im Stammwerk Sindelfingen, sondern ab 2014 in Bremen und den USA vom Band rollen zu lassen. Mit der Verlagerung der Produktion in die USA will der DAX-Konzern näher an seine Kunden rücken und unabhängiger von Währungsschwankungen werden. weiterlesen >>
(10.12.2009)

 
 

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