Wegen Korruption: MAN muss Millionen-Strafe zahlen | ||
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Mit dem Bußgeld sollten die Gewinne aus den mit Schmiergeldern erkauften Aufträgen zwischen 2002 und 2009 abgeschöpft werden. Die Münchener Staatsanwaltschaft hatte seit Mai dieses Jahres wegen des Verdachts ermittelt, dass MAN den Verkauf von Lastwagen und Bussen mit Bestechungsgeldern angekurbelt haben könnte. Die Affäre kostete zahlreiche Top-Manager und Führungskräfte den Job. Zuletzt traten innerhalb einer Woche der Vorstandsvorsitzende Hakan Samuelsson, Finanzvorstand Karlheinz Hornung und Nutzfahrzeuge-Chef Anton Weinmann zurück. Am Freitag will der Aufsichtsrat des DAX-Konzerns über den weiteren Kurs beraten. Oberkontrolleur Ferdinand Piëch, der auch den Großaktionär Volkswagen überwacht, hat zuletzt klar gemacht, dass ihm die geplante Allianz von MAN und Scania unter dem Dach von VW zu langsam voran gehe. In der Branche wird bereits spekuliert, VW wolle seinen Anteil von derzeit 29,9% an MAN aufstocken. (10.12.2009)
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