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Celesio will DocMorris für europäische Expansion nutzen

 
 
Der Pharmahändler Celesio hält an seinem Geschäftsmodell für die Tochterfirma DocMorris fest. "Wir nutzen die Marke für eine europäische Expansion", sagte der Celesio-Vorstandsvorsitzende Fritz Oesterle im Interview mit der Zeitung "Die Welt" (Donnerstagsausgabe). Zugleich gab er zu, die ursprüngliche "Zielmarke nicht im geplanten Zeitraum" zu erreichen. Laut der Zeitung wollte Celesio bundesweit bis Ende 2011 rund 500 Markenpartnerschaften eingehen und in DocMorris-Apotheken umtaufen.

Bis Ende des Jahres wolle Celesio das DocMorris-Konzept für die Apotheken inhaltlich überarbeiten, sagte Oesterle. Im Januar solle das Ergebnis vorgestellt werden. Das neue Konzept setze europaweit auf Eigenmarken. "Wir werden noch mehr Medikamente unter unserem eigenen Namen vertreiben, gleiches gilt für medizinische Geräte", erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Für das Ertragswachstum bei Celesio zeigte sich Oesterle optimistisch: "Für 2010 bin ich zuversichtlich, zumindest soweit wir das heute beurteilen können." Dazu werde auch die Mehrheitsbeteiligung von Celesio am Marktführer im brasilianischen Pharmagroßhandel beitragen. Zudem bekräftigte der Vorstandsvorsitzende erneut das Ziel, bis 2015 ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von "mindestens" 1 Mrd EUR zu erzielen. Im Juli hatte die in Stuttgart ansässige Celesio AG 50,1% an der brasilianischen Panpharma übernommen.
(10.12.2009)

 
 

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