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Polnisches Kartellamt verhängt Strafen gegen Zementhersteller

 
 
Das polnische Kartellamt (UOKiK) hat gegen die Dyckerhoff AG und eine Tochtergesellschaft der HeidelbergCement AG ein Bußgeld verhängt. Es wurde ein Bußgeld von zusammen 411 Millionen Zloty (umgerechnet rund 99,3 Millionen Euro) verhängt, teilte das Kartellamt am Donnerstag mit. Insgesamt seien sieben Unternehmen an dem Kartell beteiligt gewesen.

Der auf Dyckerhoff entfallende Anteil des Bußgeldes liege bei umgerechnet 15 Millionen Euro, sagte eine Sprecherin des in Wiesbaden ansässigen SDAX-Unternehmens am Donnerstag auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Dyckerhoff habe zwei Wochen Zeit, Rechtsmittel gegen den Bescheid einzulegen, erklärte sie weiter. Das Unternehmen werde diesen Schritt prüfen.

Auch gegen die Gorazde Cement, eine Tochtergesellschaft von HeidelbergCement, wurde ein Bußgeld verhängt, wie eine Sprecherin gegenüber Dow Jones bestätigte. Zu der Höhe des Bußgeldes konnte sie keine Angaben machen. HeidelbergCement prüfe Rechtsmittel gegen die Kartellstrafe in Polen, sagte sie ferner.

Nach Angaben der Wettbewerbsbehörde haben die Unternehmen über einen Zeitraum von mehr als elf Jahren den polnischen Markt unter sich aufgeteilt und die Zementpreise festgelegt. weiterlesen >>
(11.12.2009)

 
 

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