Auch Sanitär- und Heizungsbranche von Produktpiratie betroffen | ||
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Der dadurch entstehende volkswirtschaftliche Schaden wird international auf rund 300 Milliarden Euro beziffert. "Betroffen sind vor allem erfolgreiche Produkte, weil den profitgierigen Fälschern und Abzockern keine Kosten für Entwicklung oder Marketing entstehen, die Nachfrage aber natürlich da ist", beschreibt Harald Dick, Leiter der technischen Entwicklung bei der Team Direkt GmbH, das Problem. Team Direkt betreibt mit der Online-Plattform SHK-Direkt das Verkaufs- und Informationsportal der deutschen Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche (SHK). Die meisten Fälschungen stammen nach wie vor aus China, wie auch eine umfangreiche Kontrolle des deutschen Zolls auf der Fachmesse für Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik ISH in Frankfurt Anfang des Jahres zeigte. Die Zöllner stellten mehr als 90 gefälschte Artikelreihen sicher - hochwertige Armaturen gehörten dazu, genauso wie massenhaft kopierte Perlatoren. Es verdeutlicht zudem, dass die Produktpalette bei den Fälschungen im Heizungs- und Sanitärbereich groß ist. "Zum Teil sind es technisch sehr aufwändige Produkte, die in vielen Details mit dem Original übereinstimmen. Es kann aber auch das komplette Gegenteil sein: Bauteile etwa, die durch ihre schlechte Verarbeitung sofort als Fälschung zu identifizieren sind", so Dick. weiterlesen >> (11.12.2009) |
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