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Kapitalerhöhung bringt K+S 689 Millionen Euro brutto ein

 
 
Der Düngemittel- und Salzanbieter K+S hat mit seiner Kapitalerhöhung einen Bruttoemmissionserlös von rund 689 Millionen Euro erzielt. Die beiden größten K+S-Aktionäre, der russische Düngemittelkonzern MCC/EuroChem und BASF, machten in vollem Umfang von ihrem Bezugsrecht Gebrauch, wie der Kasseler DAX-Konzern am Freitag mitteilte.

Die K+S AG hatte 26,4 Millionen neue Stammaktien zu einem Bezugspreis von je 26 Euro platziert. Die Anteilsscheine wurden den Aktionären im Verhältnis 25:4 angeboten. Insgesamt lag die Aufnahmequote bei 99,42%, die verbliebenen Aktien wurden über die Börse verkauft.

Damit erhöhe sich das Grundkapital des Konzerns auf 191,4 Millionen Euro von 165 Millionen Euro. Mit dem Emmissionserlös soll in erster Linie die Eigenkapitalausstattung verbessert werden. "Wir gehen davon aus, dass wir durch diese Kapitalmaßnahme unser Investmentgrade-Rating sichern und mittelfristig wieder in Richtung unserer selbst gesetzten Ziele zur Kapitalstruktur kommen werden", sagte Finanzvorstand Jan Peter Nonnenkamp laut Mitteilung.

Der Erlös aus der Kapitalerhöhung soll im Nachgang der Akquisition des US-Salzproduzenten Morton Salt die Option der Ablösung der für die Übernahme aufgenommenen Bankkredite eröffnen sowie finanzielle und strategische Flexibilität für weiteres Wachstum in der Zukunft ermöglichen.
(12.12.2009)

 
 

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