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Metro würde Karstadt nicht als Ganzes übernehmen

 
 
Der Vorstandsvorsitzende der Metro AG, Düsseldorf, Eckhard Cordes, hat sein Interesse an einer Übernahme der insolventen Warenhauskette Karstadt bekräftigt und betont, dass Karstadt als Ganzes keine wirtschaftliche Zukunft habe.

Cordes sagte der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe): "Die Karstadt-Mitarbeiter haben in den vergangenen Jahren immer wieder unter falschen Versprechungen gelitten. Das sollte man nicht wiederholen. ... Wir glauben nicht, dass es für Karstadt als Ganzes eine wirtschaftliche Perspektive gibt."

Deutschland habe ein Überangebot an Warenhäusern, wie die Krise bei Karstadt schon gezeigt habe. Deshalb bleibe Metro weiter interessiert, könne aber Karstadt nicht als Ganzes übernehmen, sondern nur "eine nennenswerte Anzahl von Häusern". Ein Angebot könne aber erst dann gemacht werden, wenn man Einsicht in die Bücher von Karstadt bekommen habe, so Cordes.
(13.12.2009)

 
 

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