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Nach Einstieg bei Suzuki: VW prüft Möglichkeiten in Indien

 
 
Nach ihrem Einstieg beim japanischen Kleinwagenhersteller Suzuki Motors prüft die Volkswagen AG gemeinsame Projekte mit den Japanern in Indien. Der Wolfsburger Konzern habe eine langfristige Partnerschaft mit der Suzuki Motor Corp eingegangen, sagte VW-Vorstand Jochem Heizmann weiterhin während einer Konferenz im indischen Pune. Suzuki ergänze Volkswagen und dies insbesondere in asiatischen Märkten wie Indien.

Vergangene Woche hatte Volkswagen angekündigt, für 1,7 Milliarden Euro knapp ein Fünftel an der japanischen Nummer vier der Autohersteller zu kaufen. Die Hälfte des Erlöses will Suzuki im Gegenzug in VW-Aktien investieren. Mit Hilfe der Japaner könnte Volkswagen nun schneller als bisher geplant zur weltweiten Nummer eins aufsteigen.

Das Ziel von VW war es, bis 2018 den Weltmarktführer Toyota zu überholen und wenn dies "mit Suzuki schneller gelingt, sind wir glücklich", hatte Volkswagen-CEO Martin Winterkorn gesagt. Der Manager hatte dabei betont, von Suzukis starker Präsenz auf den Wachstumsmärkten wie Indien profitieren zu wollen.

Die indische Suzuki-Tochter Maruti Suzuki India Ltd ist bereits Marktführer in Indien und verkauft hier etwa jedes zweite dort hergestellte Auto.
(14.12.2009)

 
 

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