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"Markensterben" bei Henkel geht weiter

 
 
Die Henkel AG & Co KGaA will ihr Sortiment in den nächsten Jahren weiter ausdünnen. "Wir werden uns jährlich von etwa 40 bis 50 Marken verabschieden oder sie unter Dachmarken zusammenfassen", sagte Vorstandsvorsitzender Kasper Rorsted der "Süddeutschen Zeitung" (SZ - Dienstagausgabe).

Derzeit umfasst das Programm von Henkel mehr als 700 Marken. Die zehn Top-Marken sorgen bei dem Düsseldorfer Konzern für mehr als 40% des Umsatzes. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Henkel von etwa 20 Marken getrennt. Größere Verkäufe plant Henkel nicht. Rorsted kündigte an, allenfalls Randaktivitäten mit einem Umsatz im zweistelligen Millionen-Bereich abgeben zu wollen.

Nach Ansicht des Managers ist ein stabiler Aufschwung noch nicht in Sicht. Er hält es für möglich, dass im nächsten Jahr auch die bisher erfolgreichen Produktgruppen Waschmittel und Kosmetik unter Druck geraten. Bis zum Jahr 2012 soll Henkel eine Umsatzrendite von 14% erzielen und damit zu deutlich profitableren Wettbewerbern wie Procter & Gamble aufschließen. Aktuell erwirtschaftet der Persil-Hersteller eine Rendite von 11%. Pläne für ein neues Sparprogramm gibt es Rorsted zufolge bei Henkel nicht.
(14.12.2009)

 
 

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