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Lanxess strafft Produktionsnetz

 
 
Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat weitere Schritte zur Straffung seines Produktionsnetzes umgesetzt. Der Mehrheitsanteil von 55% am Hydrazinhydrat-Gemeinschaftsunternehmen Lanxess Yaxing (Weifang) Chemicals Company Ltd sei an den chinesischen Partner verkauft worden, teilte die Lanxess AG am Dienstagmorgen mit. Über finanzielle Einzelheiten sei Stillschweigen vereinbart worden.

Zudem habe die US-Tochter, Lanxess Corp, für 10 Millionen US-Dollar Infrastruktur und technische Serviceleistungen in Bushy Park im US-Bundesstaat Süd-Carolina an den Investor Cooper River Partners veräußert.

Diese Aktionen gehen laut Lanxess einher mit dem Maßnahmenpaket "Challenge09-12", das zu Jahresbeginn aufgelegt wurde, um die Folgen der Wirtschaftskrise abzumildern. Lanxess will damit bis 2012 rund 360 Millionen Euro einsparen.

Lanxess ist ein Spezialchemie-Konzern, der 2008 einen Umsatz von 6,58 Milliarden Euro erzielte. Das Kerngeschäft der Lanxess AG bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien.
(15.12.2009)

 
 

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