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HGÜ-Technik: Siemens strebt nach klarer Marktführerschaft

 
 
Die Siemens AG strebt im Markt für Hochspannungs-Gleichstromübertragungen (HGÜ) die Führerschaft an. "Unsere technologische Spitzenstellung ist eine gute Ausgangsbasis, um die klare Nummer eins auf dem Weltmarkt für HGÜ zu werden", sagte Udo Niehage, Vorstandsvorsitzender der Division Power Transmission im Energiesektor des Münchener DAX-Konzerns, am Dienstag bei einer Presseveranstaltung in München.

Das derzeitige Volumen des weltweiten HGÜ-Marktes beziffert Siemens auf rund 3 Milliarden Euro bei einem durchschnittlichen Wachstum von mehr als 10% jährlich. Bis 2020 solle das Marktvolumen auf 5 Milliarden bis 8 Milliarden Euro wachsen, woran Siemens "maßgeblich partizipieren" wolle, wie Niehage erklärte.

Siemens streitet im HGÜ-Markt vor allem mit der schweizerischen ABB Ltd um die Führerschaft. Die Münchener sehen sich derzeit bei Hochspannungsprodukten und Umspannwerken bereits als Nummer eins, bei Transformatoren ist man nach eigenen Angaben Nummer zwei.

"Hier beträgt unser Rückstand zu ABB rund 1 Milliarden Euro Umsatz, was im Wesentlichen auf die schwächere Stellung bei Verteilnetztrafos zurückzuführen ist", sagte Niehage zu Dow Jones Newswires am Rande der Veranstaltung. Der Divisionsvorstand sieht es als langfristiges Ziel, diesen Rückstand aufzuholen. "ABB hat derzeit 56 Trafowerke, wir haben 20, das dauert also", sagte er. Den weltweiten Anteil von Siemens am HGÜ-Markt bezifferte er auf 35% bis 40%. weiterlesen >>
(16.12.2009)

 
 

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