HGÜ-Technik: Siemens strebt nach klarer Marktführerschaft | ||
|
An die Nutzung der HGÜ-Technik und intelligenter Stromnetze, so genannter Smart Grids, durch Privathaushalte hat Siemens derzeit noch keine großen Erwartungen. "Bis Smart Grids in die Kapilare eines Privathaushalts reichen, werden Jahre oder Jahrzehnte vergehen", sagte Niehage. Als erste Kunden kämen vielmehr etwa Kühlhäuser mit hohem Stromverbrauch in Betracht. Die HGÜ-Technik werde sich auch in Nordamerika schneller durchsetzen als in Europa, weil dort der Stromverbrauch pro Einwohner höher ist. Entsprechend früher rentiert sich die Investition in moderne Stromtechnik, auch für den Verbaucher. Moderne Stromleitungen will Siemens auch für das Projekt "Desertec" liefern. Niehage stellte klar, dass er die bislang für die Stromübertragung veranschlagten 25 Milliarden Euro für nicht ausreichend hält. Zudem gelte es noch technische Probleme zu lösen, um entsprechend lange Leitungen durch das sehr tiefe Mittelmeer legen zu können. (16.12.2009)
|
||
|
|
||
| << | Swiss Life reduziert Anteil an MLP | Beteiligung an Aurubis ausgebaut: Salzgitter hält nun Sperrminorität | >> |















