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Bayer erneuert Beschäftigungspakt in Deutschland

 
 
Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat den Beschäftigungspakt für die deutschen Standorte erneuert. Bis Ende 2012 gibt der Leverkusener Konzern eine Beschäftigungsgarantie. Zudem sollen auch künftig tarifliche Öffnungsklauseln genutzt werden können, um konjunkturellen oder strukturellen Schwierigkeiten zu begegnen, wie die Bayer AG am Donnerstag mitteilte.

Seit 1997 verzichtet Bayer auf betriebsbedingte Kündigungen; die Ende des Jahres auslaufende Vereinbarung wurde nun für drei Jahre verlängert. Auch der Solidarpakt zur Bezahlung von zeitweise nicht beschäftigten Arbeitnehmern wurde fortgeschrieben. Daran beteiligen sich alle Mitarbeiter - vom Vorstand bis zum Tarifbereich - mit maximal 10% ihrer variablen Bezüge, wie Bayer erklärte. Darüber hinaus verzichteten die leitenden Mitarbeiter auf die bisher zusätzlich vom Unternehmen gewährten jährlichen sechs freien Tage.

Zur Bewältigung von konjunkturellen oder strukturellen Schwierigkeiten in den Gesellschaften sollen zudem in Absprache mit den Tarifvertragsparteien befristete Reduzierungen oder Ausweitungen der Arbeitszeit ermöglicht und tarifliche Öffnungsklauseln genutzt werden. Bayer MaterialScience etwa hatte mit einer Arbeitszeit-Reduzierung und entsprechender Entgeltabsenkung von Februar bis Ende Oktober Kurzarbeit vermieden.

Vorgesehen ist weiteren Angaben zufolge, bei kurzfristigen Auslastungsspitzen unterbeschäftigte Mitarbeiter gesellschaftsübergreifend zwischen den Standorten in Nordrhein-Westfalen auszutauschen. weiterlesen >>
(18.12.2009)

 
 

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