Bayer erneuert Beschäftigungspakt in Deutschland | ||
|
Seit 1997 verzichtet Bayer auf betriebsbedingte Kündigungen; die Ende des Jahres auslaufende Vereinbarung wurde nun für drei Jahre verlängert. Auch der Solidarpakt zur Bezahlung von zeitweise nicht beschäftigten Arbeitnehmern wurde fortgeschrieben. Daran beteiligen sich alle Mitarbeiter - vom Vorstand bis zum Tarifbereich - mit maximal 10% ihrer variablen Bezüge, wie Bayer erklärte. Darüber hinaus verzichteten die leitenden Mitarbeiter auf die bisher zusätzlich vom Unternehmen gewährten jährlichen sechs freien Tage. Zur Bewältigung von konjunkturellen oder strukturellen Schwierigkeiten in den Gesellschaften sollen zudem in Absprache mit den Tarifvertragsparteien befristete Reduzierungen oder Ausweitungen der Arbeitszeit ermöglicht und tarifliche Öffnungsklauseln genutzt werden. Bayer MaterialScience etwa hatte mit einer Arbeitszeit-Reduzierung und entsprechender Entgeltabsenkung von Februar bis Ende Oktober Kurzarbeit vermieden. Vorgesehen ist weiteren Angaben zufolge, bei kurzfristigen Auslastungsspitzen unterbeschäftigte Mitarbeiter gesellschaftsübergreifend zwischen den Standorten in Nordrhein-Westfalen auszutauschen. weiterlesen >> (18.12.2009)
|
||
|
|
||
| << | Valero schließt globalen Rahmenvertrag mit SAP | Grünes Portfolio: Siemens setzt auf Übernahmen | >> |















