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Grünes Portfolio: Siemens setzt auf Übernahmen

 
 
Der Münchener Technologiekonzern Siemens will sein Portfolio umweltfreundlicher Produkte mit Zukäufen ausbauen. "Wir haben Zusammenschlüsse und Übernahmen weiterhin im Blick", sagte Vorstandsvorsitzender Peter Löscher am Donnerstag auf dem Kopenhagener Klimagipfel zu Dow Jones Newswires. Er verwies dabei auf die jüngste Akquisition des israelischen Solarthermieunternehmens Solel Solar Systems, das Siemens Mitte Oktober für rund 284 Millionen Euro erworben hatte.

Löscher bestätigte das Ziel, im Geschäftsjahr 2010/11 den Umsatz mit grüner Umwelttechnik auf 25 Milliarden Euro zu erhöhen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 (30. September) hatte der DAX-Konzern hier eine Umsatzsteigerung um 11% auf rund 23 Milliarden Euro erreicht.

Siemens will in der Umwelttechnik unabhängig von politischen Entscheidungen wachsen - große Erwartungen an den noch laufenden Klimagipfel hat Löscher daher nicht: "Siemens wartet nicht auf eine Einigung in Kopenhagen", sagte der Vorstandsvorsitzende zu Dow Jones Newswires.

In der dänischen Hauptstadt beraten derzeit Regierungsmitglieder aus aller Welt über Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung. Kurz vor dem Ende der Weltklimakonferenz wurden allerdings erhebliche Differenzen zwischen den Teilnehmern deutlich, vor allem China stellt sich derzeit gegen eine Einigung. Der Versuch der dänischen Präsidentschaft, einen eigenen Entwurf für ein Abschlussdokument der Konferenz vorzulegen, ist zunächst gescheitert.
(18.12.2009)

 
 

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