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Schaeffler will Kapitalerhöhung von Continental begrenzen

 
 
Der Conti-Großaktionär Schaeffler will die Anzahl der im Rahmen der geplanten Continental-Kapitalerhöhung auszugebenden Aktien laut einem Zeitungsbericht auf 30 Millionen Stück begrenzen. Vertreter des Familienunternehmens befürchteten offenbar, dass die Ausgabe von mehr als 30 Millionen neuer Aktien den eigenen Conti-Anteil zu sehr verwässern würde, berichtet das "Handelsblatt (HB) in seiner Freitagausgabe.

Bislang hatte Continental erklärt, im Zuge der Kapitalerhöhung 1 Milliarden Euro bis 1,5 Milliarden Euro frisches Geld einsammeln zu wollen. Continental würde bei einer zu geringen Aktienzahl und angesichts des Kurses sowie des üblichen Abschlags bei einer Kapitalerhöhung nicht auf die für die Refinanzierung benötigte Summe von 1 Milliarden Euro kommen, heißt es in dem HB-Bericht weiter. Im schlimmsten Fall könnte deshalb die dringend benötigte und mit den Gläubigern vereinbarte Umschuldung gefährdet werden.

Die beteiligten Banken würden wegen 10 Millionen bis 20 Millionen Euro weniger den Deal nicht platzen lassen, deutlich darunter dürfe der Wert aber nicht liegen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreisen.

Noch sei offen, ob sich Schaeffler mit der Begrenzung der Kapitalerhöhung durchsetzen kann. "Es ist noch nichts entschieden", sagte ein Sprecher von Schaeffler dem Handelsblatt, wollte sich aber nicht weiter äußern. weiterlesen >>
(18.12.2009)

 
 

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