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Londoner Börse erwirbt Mehrheit an alternativer Handelsplattform

 
 
Die London Stock Exchange Group (LSE) hat sich mit 60% an der angeschlagenen alternativen Handelsplattform Turquoise beteiligt. Mit ihr wolle die Londoner Börse nun mit ihrer Handelssparte Baikal Global fusionieren, teilte die LSE plc am Montag mit. Die restlichen 40% verblieben im Besitz der Turquoise-Anteilseigner, zu denen Morgan Stanley, die Deutsche Bank AG und Goldman Sachs gehören. Bis zu 9% der erworbenen Turquoise-Beteiligung beabsichtigt die LSE an andere, interessierte Parteien zu veräußern.

Statt Bargeld zu zahlen, wird LSE das neue Unternehmen in den ersten zwei Jahren finanzieren. Im vergangenen Jahr hatte Turquoise einen Vorsteuerverlust von 15,7 Mio GBP geschrieben, während sich die Bruttoassets auf 11 Mio GBP beliefen. LSE entstehen durch die Übernahme im laufenden Geschäftsjahr außergewöhnliche Belastungen von bis zu 20 Mio GBP.

Das Unternehmen weite durch die Übernahme unter anderem den Service von LSE in Europa aus und stärke das europäische Handelsvolumen, teilte die Londoner Börse weiter mit. Turquoise werde weiter unter ihrem Namen Handel betreiben.
(22.12.2009)

 
 

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