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Siemens und Dong wollen sich an Offshore-Windparkprojekt Lincs beteiligen

 
 
Der Technologiekonzern Siemens hat ein im Frühjahr 2009 mit dem dänischen Energiekonzern Dong Energy vereinbartes Rahmenabkommen erweitert. Der Münchener DAX-Konzern werde beispielsweise auch für das britische Offshore-Projekt Lincs 75 Windturbinen mit einer Leistung von je 3,6 MW liefern, teilte der Münchener Konzern am Mittwoch mit. Laut Industriekreisen hat diese Erweiterung das Potenzial, den Umfang des bereits geschlossenen Abkommens von bis zu 500 Windturbinen zu erreichen.

Wie Siemens und Dong Energy weiter mitteilten, wollen sie durch ein Joint Venture zudem eine Beteiligung von 50% am Offshore-Windparkprojekt Lincs erwerben. Der Kaufpreis bemesse sich an der Hälfte der angefallenen Entwicklungskosten, die gegenwärtig auf 55 Millionen Euro geschätzt würden. Die Transaktion soll im Januar abgeschlossen werden. Das Investionsvolumen belaufe sich auf insgesamt 417 Millionen Euro. Derzeit befindet sich das Lincs-Projekt im Eigentum des britischen Energieunternehmens Centrica.

Bereits im März hatten Siemens und Dong Energy ein Rahmenabkommen über die Lieferung von bis zu 500 Windturbinen mit einer Leistung von 1.800 Megawatt (MW) unterzeichnet. Die Vereinbarung war den Angaben zufolge die größte ihrer Art weltweit und zudem ein großer Schritt in Richtung einer Industrialisierung des Offshore-Geschäfts.
(23.12.2009)

 
 

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