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Gedämpfte Investitionslaune in der deutschen Wirtschaft

 
 
Der Höhepunkt der Wirtschaftskrise ist einer Umfrage zufolge überwunden, ein nachhaltiger Aufschwung aber noch nicht in Sicht. Wie aus einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage des Münchener ifo-Instituts für die "Wirtschaftswoche" (WiWo) hervorgeht, rechnen 72% der Unternehmer für 2010 mit einem schwankenden Konjunkturverlauf. Nur 22% der Befragten gingen von einer nachhaltigen Erholung aus.

Entsprechend gedämpft sei auch die Investitionslaune in der deutschen Wirtschaft: Die Mehrheit der Unternehmen (54%) wolle die Investitionen auf dem niedrigen Niveau von 2009 halten. Nur 23% planten, mehr zu investieren als in diesem Jahr, 22% dagegen weniger. An ihrem Personal wollten die meisten Unternehmen festhalten (72%), ein Fünftel von ihnen nutze dazu die Kurzarbeit.

Das größte Risiko für die Konjunktur sehen die Unternehmen den Angaben zufolge in steigenden Öl- und Rohstoffpreisen (78%). Auf den Plätzen zwei und drei folgten durch Banken- und Staatsbankrotte ausgelöste Finanzmarktturbulenzen (70%) sowie zu stark steigende Löhne (64%). Auch eine Kreditklemme fürchteten viele Betriebe (61%).
(23.12.2009)

 
 

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