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Valentino schließt Umschuldung ab

 
 
Das italienische Modeunternehmen Valentino hat die Umschuldung der Gruppe abgeschlossen und seine Verbindlichkeiten auf 1,5 Milliarden Euro reduziert. Der Besitzer von Valentino, die britische Private-Equity-Gesellschaft Permira, stelle mehr als 250 Milliarden Euro zur Verfügung, teilte das Modehaus am Mittwoch mit. Die Mittel würden zur Übernahme der beim Gläubiger Citigroup ausstehenden Kredite verwendet. Diese würden dann in Eigenkapital umgewandelt.

Die Ausstände bei den beiden anderen Valentino-Gläubigern, Mediobanca SpA und UniCredit Bank AG, seien unverändert, hieß es weiter. Wichtigstes Asset der Valentino Fashion Group ist der deutsche Modekonzern Hugo Boss. Valentino hält 88% an der in Metzingen ansässigen Gesellschaft. Das italienische Modeunternehmen litt zuletzt unter stagnierenden Umsätzen und hohen Schulden, die der Finanzinvestor ihm bei der Übernahme aufgebürdet hatte.

Permira hatte Valentino 2007 für 2,67 Milliarden Euro übernommen. Die Transaktion am Höhepunkt des Private-Equity-Booms war die größte Übernahme in der Luxusgüterindustrie durch einen Finanzinvestoren überhaupt.
(25.12.2009)

 
 

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