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Derivategeschäft von Sal. Oppenheim: Macquarie bekommt den Zuschlag

 
 
Das bald zur Deutschen Bank gehörende Traditionshaus Sal. Oppenheim hat sein Derivategeschäft an die australische Bank Macquarie verkauft und sich damit im Sinne der neuen Mutter verschlankt. Den Verkauf teilte Sal. Oppenheim am Mittwochmorgen mit, machte allerdings keine Angaben zum Kaufpreis. Vor einigen Wochen hatten informierte Personen bereits Dow Jones Newswires gesagt, es dürfte sich beim Kaufpreis um einen zweistelligen Millionenbetrag handeln.

Personell wird sich an der Spitze des Derivategeschäfts von Sal. Oppenheim auch mit dem neuen Eigentümer nichts ändern: Bereichsleiter Frank Langer behält seinen Posten. Mit ihm wechseln mehr als 90 Mitarbeiter zu Macquarie. Die Transaktion soll in mehreren Phasen umgesetzt werden. Ein Closing wird bis zum Anfang des zweiten Quartals 2010 angestrebt. Erst danach erfolgt ein sukzessiver Wechsel der Mitarbeiter zu Macquarie, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen.

Mit dem Verkauf kommt Sal. Oppenheim der zukünftigen Mutter Deutsche Bank einen weiteren Schritt entgegen, nachdem die 220 Jahre alte Privatbank am Dienstag den Austausch ihrer Führungsriege bekannt gegeben hatte. Der Austausch ist ganz im Sinne der Frankfurter: Wilhelm von Haller war erst Anfang des Monats von der Deutschen Bank als Generalbevollmächtigter gekommen und übernimmt nun die Führung bei Sal. Oppenheim.

Der Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter, Matthias Graf von Krockow, trat zum 24. Dezember 2009 zurück. "Um den Übergang der Führung in neue Hände sicherzustellen" sollen Christopher Freiherr von Oppenheim, Friedrich Carl Janssen und Dieter Pfundt zum 15. Januar 2010 aus der Geschäftsleitung der Bank sowie Friedrich Carl Janssen und Dieter Pfundt als persönlich haftende Gesellschafter ausscheiden. "Baron Oppenheim wird auch weiterhin der Bank verbunden bleiben", erklärte die Privatbank. weiterlesen >>
(25.12.2009)

 
 

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