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Derivategeschäft von Sal. Oppenheim: Macquarie bekommt den Zuschlag

 
 
Die Deutsche Bank AG will mit dem Kauf von Sal. Oppenheim, den sie sich 1,3 Milliarden Euro kosten lässt und voraussichtlich Ende März nächsten Jahres abschließen wird, das eigene Geschäft mit den vermögenden Kunden stärken. Im Investmentbanking sieht sich die Deutsche Bank in Deutschland auch ohne das Geschäft von Sal. Oppenheim stark genug aufgestellt.

Kreisen zufolge war die eigentliche Wunschlösung von Sal. Oppenheim, das Investmentbanking als Ganzes zu verkaufen, woran aber Macquarie offenbar kein Interesse hatte. Nun hieß es, für die verbleibenden Aktivitäten des Investment Banking von Sal. Oppenheim werde aktiv an einer Lösung gearbeitet. Die Deutsche Bank habe signalisiert, auch ein Fortführungskonzept der Investmentbank vollumfänglich zu unterstützen. Als Teil eines Fortführungskonzepts würden auch Alternativen geprüft, die verbleibenden Investment-Banking-Aktivitäten in eine neue Eigentümerstruktur zu überführen.

Macquarie erhofft sich mit dem Erwerb des Derivategeschäfts den Zugang zum europäischen Markt für Aktienderivate, das bislang auf Asien beschränkt war. Die Transaktion verschaffe Macquarie eine neue Produktpalette, eine Technologie-Plattform und Mitarbeiter mit Kenntnis der heimischen Märkte. Nach Abschluss der Transaktion soll das Retail-Derivategeschäft unter dem Namen Macquarie Oppenheim firmieren. Sal. Oppenheim war bislang im Derivategeschäft als Market Maker und Emittent an Börsen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien aktiv.
(25.12.2009)

 
 

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