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Infineon legt Patentstreit mit Fairchild bei

 
 
Der Halbleiterhersteller Infineon legt seinen Patentstreit mit dem Wettbewerber Fairchild Semiconductor bei. Beide Unternehmen beenden ihre Auseinandersetzung durch ein umfassendes gegenseitiges Patentabkommen über Halbleitertechnologien, wie der DAX-Konzern mit Sitz in Neubiberg bei München am Montag mitteilte.

Im Rahmen dieser Vereinbarung werde Fairchild außerdem Zahlungen an Infineon leisten, über deren Höhe das Unternehmen keine Angaben machte. Infineon und Fairchild werden das zuständige US-Gericht für den Bezirk Delaware über die Einigung unterrichten und die Einstellung des Verfahrens beantragen, hieß es in der Mitteilung weiter.

Die Infineon Technologies AG hatte das Verfahren im November 2008 vor dem US-Gericht für den Bezirk Delaware angestrengt. Gegenstand der Auseinandersetzung waren 14 Patente.

Der DAX-Konzern spricht zurzeit mit mehreren Halbleiterherstellern über Patentlizenzen. "Infineon misst diesen Gesprächen wesentliche Bedeutung für den fortgesetzten Schutz seines geistigen Eigentums und der Wahrung seiner wirtschaftlichen Interessen bei", heißt es in der Mitteilung.
(29.12.2009)

 
 

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