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Intelligente Stromnetze: Deutsche Telekom und ABB machen gemeinsame Sache

 
 
Die Deutsche Telekom AG und der schweizerische Technologiekonzern ABB arbeiten künftig auf dem Markt für Energieübertragung zusammen. Die Großkundensparte T-Systems und die ABB Ltd wollen ab 2010 gemeinsame Lösungen für so genannte intelligente Stromnetze, Smart Grids, entwickeln und vermarkten. "Eine entsprechende Absichtserklärung ist bereits unterzeichnet worden, ein Vertrag soll im ersten Quartal 2010 besiegelt werden", bestätigte ein Telekom-Sprecher einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe).

Smart Grids sollen die Grundlage für eine umweltfreundliche Energieversorgung legen. Ab dem 1. Januar werden so genannte intelligente Stromzähler (Smart Meters) bei Neubauten und größeren Gebäudesanierungen zur Pflicht. Bis zum 31. Dezember 2010 müssen die Energiekonzerne außerdem variable oder tageszeitabhängige Tarife anbieten.

Bei der Kooperation mit ABB werde der Bonner DAX-Konzern sein Know-how im Bereich Datennetze einbringen, sagte der Telekom-Sprecher. Der schweizerische Technologiekonzern steuere seinerseits sein Wissen im Bereich Energienetze bei. "Unser Ziel ist es fertige Lösungen für Stadtwerke und mittelgroße Energieversorger anzubieten", sagte der Telekom-Sprecher.

Für diese Kundengruppe seien die durch Smart Meters entstehenden Datenmengen schwer zu bewältigen, T-Systems hingegen könne auf jahrelange Erfahrungen und Ressourcen zurückgreifen. Die Erstellung einer auf tageszeitabhängigen Tarifen basierenden Stromrechnung unterscheide sich nicht sehr von einer Telefonrechnung, von denen die Telekom monatlich 40 Mio erstelle, sagte der Telekom-Sprecher. weiterlesen >>
(03.01.2010)

 
 

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