Niedrige Zinsen: Siemens prüft Umschuldung | ||
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Er glaube zwar nicht, dass die Zinsen im neuen Jahr schon steigen, doch wolle er 2011 nicht vor vollendeten Tatsachen stehen. 2010 gebe es keine Refinanzierungszwänge, doch 2011 müssten 3,8 Milliarden Euro refinanziert werden, sagte Kaeser. Es gebe zurzeit sehr viel Liquidität am Markt. "Wir könnten vermutlich ohne weiteres 10 Milliarden bis 12 Milliarden Euro platzieren für den richtigen Zweck", sagte der Siemens-Finanzvorstand. Der Münchener Industriekonzern müsse mehr denn je auf die regionale Verteilung der Anleihefinanzierungen achten, um zu einer natürlichen Deckung der Währungspositionen zu kommen. "Das heißt für uns, stärker in den Dollar-Raum zu gehen", sagte Kaeser. Kaeser dämpfte Erwartungen an einen kräftigen Aufschwung der Branche im kommenden Jahr. "Die für 2011 erwartete Erholung in der Investitionsgüterindustrie wird sich nicht auf dem Niveau bewegen, wie wir es bis 2008 erlebt haben." Beim Wüstenstromprojekt Desertec zeigte sich Kaeser optimistisch. "Die Technik ist darstellbar und eröffnet mannigfaltige Chancen für Siemens." Bis sich das Projekt auch im Umsatz des DAX-Konzerns niederschlage werde es aber noch dauern. "Desertec wird uns in den nächsten fünf Jahren materiell, also im Umsatz, voraussichtlich nicht beschäftigen", sagte der Finanzvorstand. weiterlesen >> (03.01.2010)
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