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Pfleiderer bringt langfristige Finanzierung unter Dach und Fach

 
 
Mithilfe des operativen Cashflows plane die Pfleiderer AG, die Nettoverschuldung in den nächsten vier Jahren um mehr als 350 Millionen Euro zurückzuführen. Mit den rund 30 beteiligten Kreditinstituten sei vereinbart worden, dass jeweils niedrigere Zinssätze greifen, wenn die Verschuldung unter bestimmte Schwellen sinkt. Zum 30. September hatte der Schuldenberg des Neumarkter Konzerns 821,5 Millionen Euro erreicht.

Bei der polnischen Konzerntochter Pfleiderer Grajewo SA sind die Finanzierungsgespräche hingegen noch nicht abgeschlossen. Jedoch habe das Unternehmen mit den fünf beteiligten Kreditinstituten inzwischen Einigkeit über die Eckpunkte einer ebenfalls bis 2013 laufenden Finanzierung erzielt. Das Finanzierungsvolumen beläuft sich hierbei auf rund 300 Millionen Euro.

Nach den erfolgreichen Bankengesprächen ergebe sich zum Abbau der Schulden auch wieder die Option, zur gegebenen Zeit Eigenkapitalmaßnahmen durchzuführen, teilte Pfleiderer weiter mit. Im Vordergrund für den Schuldenabbau stehe jedoch das operative Geschäft.

Pfleiderer erwarte für die nächsten Jahre dank deutlich reduzierter Aufwendungen für Investitionen sowie dank der eingeleiteten Maßnahmen zur Kosteneinsparung und der Strukturanpassungen einen starken freien Cashflow. Dem Unternehmen kämen jetzt die hohen Investitionen der Vergangenheit zugute, mit denen der neue Standort Moncure sowie die MDF-Werke in Grajewo und Novgorod (ab 2012) aufgebaut wurden. Dies sichere in der gegenwärtigen Situation ein organisches Wachstum.
(11.01.2010)

 
 

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