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Schaeffler setzt auf raschen Schuldenabbau

 
 
Der Autozulieferer Schaeffler will die eigenen Schulden und die bei der Continental AG so schnell und so nachhaltig wie möglich verringern. Ziel müsse es sein, so schnell wie möglich Verschuldungsgrade zu erreichen, die ein Investmentgrade-Rating ermöglichten, sagte Klaus Rosenfeld, in der Geschäftsleitung der Schaeffler-Gruppe für Finanzen zuständig, der "BörsenZeitung" (BöZ). "Wir haben ausreichend finanzielle Flexibilität und Handlungsspielraum", betonte Rosenfeld in dem Interview, das die BöZ am Wochenende auch auf ihrer Webseite veröffentlicht hat.

Der Großteil der Investoren teile die Ansicht, dass ein Zusammenschluss beider Autozulieferer auf einer überzeugenden industriellen Logik beruht. "Wenn man das weiterdenkt, war die Kapitalerhöhung bei Continental eine erste Möglichkeit, bei einer späteren Kombination dabei zu sein."

Rosenfeld sagte, "dass in der Verbindung von Schaeffler und Continental erhebliches Wertpotenzial" stecke. Das komme aus verschiedenen Quellen, dem Wiedererstarken des operativen Geschäfts, dem Markt, aus der Marktposition, möglichen Synergien und auch aus verbesserten Bewertungsrelationen. Zum Design der künftigen Kapitalstruktur zählten nicht nur Bankkredite, sondern die ganze Palette von Kapitalmarktinstrumenten, die man auch nutzen wolle: Eigenkapital, Fremdkapital und hybride Instrumente.
(17.01.2010)

 
 

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