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Klöckner & Co: Leichte Anzeichen für Stabilisierung des Geschäfts

 
 

Der Duisburger Stahlhandelskonzern zeigt sich zuversichtlich, auch ohne die erreichte Reduktion einer Kartellstrafe vom November im zweiten Halbjahr 2009 ein ausgeglichenes operatives Ergebnis auf EBITDA-Basis erreicht zu haben.

 
Der Stahlhandelskonzern Klöckner & Co sieht leichte Anzeichen für eine Stabilisierung des Geschäfts. "Wir sind zuversichtlich, dass wir auch ohne die erreichte Reduktion der Kartellstrafe vom November im zweiten Halbjahr 2009 ein ausgeglichenes operatives Ergebnis auf EBITDA-Basis erreicht haben", sagte der Vorstandsvorsitzende Gisbert Rühl im Interview mit der "Euro am Sonntag". Entgegen anfänglicher Befürchtungen seien Abschreibungen auf den Lagerbestand wegen der Erholung der Preise zum Jahresende nicht notwendig gewesen.

Zur möglichen Dividendenzahlung für 2009 sagte Rühl, generell gelte, "dass Dividenden nur aus laufenden Gewinnen bezahlt werden". Für eine definitive Aussage sei es aber noch zu früh. Mit Blick auf das laufende Jahr sagte Rühl, er sehe "eine Erholung, aber noch keinen Aufschwung". Für 2010 strebe man ein Umsatzplus von "über 10%" an. Viele Kunden würden angesichts leerer Lager wieder ordern. "Auf der realen Nachfrageseite erwarten wir aber nur eine sehr geringe Steigerung."

Die Duisburger Klöckner & Co wies im dritten Quartal 2009 bei einem Umsatz von 1,77 Mrd EUR einen Nettoverlust von 23 Mio EUR aus. Das EBITDA lag bei 11 (413) Mio EUR. Ende Januar hat ein französisches Berufungsgericht gegen Klöckner & Co und andere in Frankreich tätige Stahldistributeure verhängte Bußgelder deutlich reduziert. Die 2008 gegen die Klöckner-Tochter KDI SAS verhängte Geldbuße wurde auf 23,5 Mio EUR von 169 Mio EUR gesenkt.
(31.01.2010)

 
 


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