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US-Geschäft von RBS Sempra: J. P. Morgan nimmt Abstand von Übernahme-Ambitionen

 
 
Die J.P. Morgan Chase & Co schließt einem Zeitungsbericht zufolge den Kauf des US-Geschäfts des Rohstoffhändlers RBS Sempra aus. Wie die in London erscheinende "The Times" (Montagsausgabe) ohne Angabe von Quellen berichtet, folgt die Entscheidung auf die von der US-Regierung angekündigten strengeren Finanzmarktregeln.

Vor etwa zwei Wochen war J.P. Morgan Chase zum exklusiven Verhandlungspartner für den zu 51% zu RBS gehörenden Rohstoffhändler ernannt worden. Nachdem US-Präsident Barack Obama ein hartes Durchgreifen gegen Eigenhandel angekündigt hat, habe das Institut die Akquisition der Nordamerika-Assets allerdings ausgeschlossen, schreibt das Blatt weiter.

Präsident Obama hatte die US-Banken dem Bericht zufolge überrascht, als er vergangenen Monat den Eigenhandel verboten hatte, bei dem die Finanzhäuser mit ihrem eigenen Geld Investitionswetten eingehen. Obama habe seine als "Volcker Rule" bekannt gewordenen Pläne einen Tag nachdem J.P. Morgan exklusiven Verhandlungsstatus mit RBS erlangt hatte veröffentlicht.
(01.02.2010)

 
 

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