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MAN-Finanzvorstand für Verlängerung der Kurzarbeit

 
 
Der Nutzfahrzeughersteller MAN hat sich für weitere Hilfen für die Unternehmen in der Krise ausgesprochen. "Abhängig von der Lage müssen wir im Sommer überlegen, ob wir die Kurzarbeit über Anfang 2011 verlängern wollen", sagte der Finanzvorstand der MAN SE, Frank Lutz, dem "Handelsblatt" (HB - Montagsausgabe). Das werde aber ein Thema sein, dass dann politisch entschieden werden müsse. "Wenn sich die Situation nicht verbessert, würde ich eine Verlängerung dieses Instruments unterstützen", fügte Lutz hinzu.

Der Münchener DAX-Konzern schätzt die Lage auf dem Markt für Nutzfahrzeuge als weiterhin schwierig ein. Lutz sieht im Gegensatz zum Stuttgarter Wettbewerber Daimler noch keine Anzeichen für eine Trendwende. "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer", sagte der Manager. "Wir sehen einen leichten Aufwärtstrend bei den Auftragseingängen, sind aber weiter sehr vorsichtig. Wir halten es noch für verfrüht, um eine Trendwende am Markt auszurufen."

Bei dem Lkw- und Druckmaschinenhersteller sind derzeit 12.000 Beschäftigte in den Werken München, Nürnberg und Salzgitter in Kurzarbeit. MAN spart dadurch laut Bericht 180 Mio EUR pro Jahr. Nach der bisherigen Gesetzeslage wäre damit im Januar 2011 Schluss.

Die Bundesregierung denkt derzeit über zusätzliche staatliche Hilfen für krisengeschüttelte Unternehmen nach, hat aber noch keine Entscheidung getroffen. Im Gespräch ist eine erneute Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Regelungen. Firmen, die Kurzarbeitergeld für ihre Mitarbeiter beantragen, sollen dann über 2010 hinaus bis Ende 2011 von Sozialbeiträgen für diese Mitarbeiter befreit werden können. weiterlesen >>
(15.03.2010)

 
 

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