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Metro treibt Konzernumbau weiter voran

 
 
Der Vorstandsvorsitzende Eckhard Cordes hatte vor zwei Jahren das Warenhausgeschäft Kaufhof als "Nicht-Kerngeschäft" definiert. Ein möglicher Verkauf wurde aufgrund der sich damals schon abzeichnenden Wirtschaftskrise auf Eis gelegt und auch eine von Metro gewünschte Zusammenlegung mit Warenhäusern der im vergangenen Frühjahr noch kurz vor der Insolvenz stehenden Arcandor-Tochter Karstadt kam nicht zu Stande.

Ob sich durch den Umbau nun der Verkauf von Kaufhof beschleunigen könnte oder auch die SB-Warenhaus-Tochter Real "über kurz oder lang" aus dem Konzern-Portfolio gestrichen wird, wie die "FAZ" schreibt, wollte ein Metro-Sprecher nicht kommentieren.

Metro befindet sich seit Anfang vergangenen Jahres in einem weitreichenden Konzernumbau. Dazu hat der Konzern das Programm "Shape 2012" ins Leben gerufen, das ein avisiertes Ergebnisverbesserungspotenzial von 1,5 Mrd EUR heben soll, davon sollen 800 Mio EUR auf Kosteneinsparungen entfallen. Der wesentliche Teil der Einsparungen betrifft Cash & Carry und Real.

Bereits die ersten neun Monate des vergangenen Geschäftsjahres hatte "Shape" mit 100 Mio EUR positiv zum von Metro als Kernziffer bezeichneten EBIT vor Sonderfaktoren beigetragen. Auch im vierten Quartal habe das Programm die operative Ergebnisentwicklung positiv beeinflusst, hatte Metro im Januar erklärt. weiterlesen >>
(17.03.2010)

 
 

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