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Flotter Dreier: Renault-Nissan und Daimler sprechen über Allianz

 
 
Die Hinweise auf eine Überkreuzbeteiligung der Automobilkonzerne Renault und Daimler verdichten sich. Am Mittwoch berichtete auch der öffentlich-rechtliche japanische Rundfunksender NHK, zusammen mit Nissan hätten beide Konzerne Gespräche über eine umfassende Dreierallianz gestartet. Erwogen werde auch eine wechselseitige Kapitalbeteiligung zwischen der französisch-japanischen Gruppe Renault-Nissan und der deutschen Daimler AG, berichtet der Sender unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.

Am Dienstag hatte auch die "Financial Times" von derartigen Überlegungen berichtet. Die Renault SA ist bereits mit 44% an der Nissan Motor Co beteiligt. Eine Zusammenarbeit werde in den Bereichen Teilebeschaffung und Rohstoffeinkauf, aber auch in der Entwicklung von Kleinwagen und Elektrofahrzeugen geprüft, hieß es bei NHK.

Unterdessen deutete auch Renault-Chairman Carlos Ghosn ein solches Bündnis an. Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Nikkei" sagte er am Dienstag im indischen Chennai, Renault führe Gespräche mit verschiedenen möglichen Partnern. Noch sei aber nichts entschieden.

Ghosn, der zugleich CEO von Nissan ist, eröffnete am Dienstag ein neues Werk in der indischen Hafenstadt, das von Renault und Nissan gemeinsam betrieben wird. Ab Mai sollen hier die ersten Nissan-Modelle vom Band laufen, 2011 auch Renault-Pkw. 2012 soll die Jahreskapazität des Werks 200.000 Fahrzeuge erreichen.
(17.03.2010)

 
 

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