Porsche bleibt profitabelster Autobauer | ||
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Der Vorstandsvorsitzende Michael Macht hatte bereits Ende vergangenen Jahres das Ziel ausgegeben, nach dem Ende der akuten Wirtschaftskrise im laufenden Geschäftsjahr wieder mehr Neuwagen verkaufen zu wollen. Dazu soll auch der neue Panamera beitragen. Mittelfristig wollen die Stuttgarter 150.000 Sportwagen im Jahr absetzen. Im vergangenen Geschäftsjahr waren es 75.238 Cayenne, 911er, Boxster, Cayman und Co. Im laufenden Gesamtgeschäftsjahr erwartet Porsche dennoch wie angekündigt einen niedrigen einstelligen Milliardenverlust. Hintergrund ist die zu erwartende Entflechtung des knapp 51-prozentigen VW-Anteils und knapp der Hälfte der Anteile an Porsches Sportwagengeschäft aus der Bilanz des Stuttgarter Konzerns. Hinzu kommt die Kapitalerhöhung von VW, an der Porsche nicht teilnimmt, was zur Verwässerung des Anteils führt. Porsche hält fast 51% an Europas größtem Automobilkonzern. Nach dem gescheiterten Übernahmeversuch schlüpfen die Stuttgarter nun unter das Dach der Wolfsburger. Dazu hatte VW knapp die Hälfte der Anteile der Porsche AG gekauft. Damit verliert die Porsche-Dachgesellschaft die alleinige Kontrolle an der Porsche AG, die das Sportwagengeschäft umfasst. Weil die VW-Aktionäre zudem die Sonderrechte des Landes Niedersachsen als zweitgrößtem Anteilseigner nach Porsche in der Satzung festgeschrieben haben, verliert Porsche auch die Kontrolle über VW. Damit kann der Wolfsburger Konzern nicht mehr in den Abschluss von Porsche einbezogen werden. (18.03.2010)
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