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Verschärfte Branchenregeln erwartet: Deutsche Bank wappnet sich

 
 
Die Deutsche Bank AG stellt sich auf verschärfte Regeln für die Finanzbranche ein und will ihre Kapitalbasis weiter stärken. Zwar dürfte die Bankenbranche 2010 und 2011 langsam zu einer gewissen Normalität zurückkehren, allerdings in einem "grundlegend veränderten aufsichtsrechtlichen Umfeld" mit neuen Marktstrukturen, heißt es in dem am Dienstag vorgelegten Geschäftsbericht der Bank.

Insbesondere die Kapitalanforderungen dürften steigen und die aufsichtsrechtlichen Kontrollen von Risiko- und Liquiditätsmanagement verschärft werden, erwartet Vorstandsvorsitzender Josef Ackermann. Die Kriterien Risiko, Bilanzhebel (Leverage) und Kapital würden eine zentrale Bedeutung bekommen. Die Bank will daher das Kapital nicht unnötig schwächen und Investitionen sowie Nicht-Kerngeschäftsfelder besonders stark unter die Lupe nehmen.

Konzentrieren will sich die Bank auf die Kerngeschäftsfelder in Private Clients and Asset Management (PCAM) sowie den Ausbau der Position im Heimatmarkt. Die führende Position im Heimatmarkt soll mit Hilfe der Postbank umgesetzt werden, an der Deutschlands größte Bank nach Marktkapitalisierung bereits 29,9% hält - mit der Option auf mehr.

Einer kompletten Übernahme scheint nichts im Wege zu stehen, denn sowohl die Postbank als auch die Deutsche Bank haben sich sehr zufrieden mit der Kooperation gezeigt. Die Zusammenarbeit habe die Erwartungen übertroffen, hieß es von der Deutschen Bank. Das Institut hatte erst am Vortag den Kauf der Privatbank Sal. Oppenheim abgeschlossen, um das Geschäft mit vermögenden Kunden voranzutreiben. weiterlesen >>
(18.03.2010)

 
 

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